Zecken

Es ist wieder Zeckenzeit! Bereits ab Februar sind die Blutsauger bei uns aktiv und je nach Witterung sogar bis in den Oktober hinein (bereits ab Temperaturen von 8 Grad).

Zecken riechen mit ihren Beinen, die Ernährung der Zecken erfolgt durch fremdes Blut – und das schlimmste, Zecken können uns krankmachen. Wer von einer Zecke gebissen wurde, muss diese schnell entfernen. Auch in der aktuellen Saison haben Forscher zum Thema Zecken keine besonders guten Nachrichten für uns.

Es werden immer mehr Infektionsfälle von Borreliose und FSME registriert, dabei wurden auch neue Ansteckungsquellen gefunden.

Es gibt jedoch auch einige Möglichkeiten sich vor den Zecken zu schützen.


Was sind Zecken und wie erkennt man sie?

  • Parasiten, die sich vom Blut ihres Wirtes ernähren
  • gehören zu den Spinnentieren
  • in Deutschland vor allem Ixodes ricinus („Gemeiner Holzbock“)
  • Zecken durchlaufen 3 verschiedene Entwicklungsstadien:  Larve, Nymphe, erwachsenes Tier
  • zur Weiterentwicklung benötigt die Zecke eine „Blutmahlzeit“ (Dauer 1-3 Tage)
  • Krankheitserreger werden v.a. von Nymphen übertragen

Wo treten Zecken auf?

  • sitzen auf Blättern und Gräsern
  • im Wald, Buschwerk, Wiesen, Gärten, innerstädtische Parks
  • in allen Gegenden Deutschlands bis zu eine Höhe von ca. 1800 m
  • ab 8°C sind Zecken aktiv
  • „Zeckensaison“ von März bis Oktober
  • „Stechzeit“ vor allem vormittags und am frühen Abend
  • optimale Stichstellen: Arme, Beine, Kopf (v.a. Kniekehlen, Armbeugen, Leistenbeuge, Achselhöhle, Haaransatz)
  • Zecken können über die Kleidung und den Körper wandern

Wie schützt man sich vor Zecken?

  •  beim Durchstreifen des Unterholzes bedeckende Kleidung und festes Schuhwerk tragen
  •  im Anschluss Kleidung und Körper nach Zecken absuchen
  •  mitgeführte Tiere absuchen → Zecken können übertragen werden
  •  zeckenabweisende Hautschutzmittel (Repellentien) anwenden

 

Mosquito® Zeckenschutz-Spray protect → 25% Icaridin

 

Autan® Protection Plus Zeckenschutz-Spray → 20% Icaridin

Anti Brumm® Zecken stopp → Icaridin, p-Menthan-3,8-diol



Icaridin:

+ bildet insektenabweisenden Schutzmantel aus + bis zu 5 Stunden gegen Zecken wirksam + gut verträglich, greift kein Plastik an


Wie entfernt man eine Zecke?

  • möglichst schnell nach Entdeckung
  • mit geeigneten Mitteln wie Pincette, Zeckenkarte, -zange, -schlinge
  • so nah wie möglich an der Haut greifen, vorsichtig lockern, langsam ziehen
  • Zecke dabei nicht quetschen, sonst Austritt von infektiösem Sekret möglich
  • keine Anwendung von „Hausmitteln“ wie Nagellack, Haarspray, Kleber, Öl...
  • nach der Entfernung Einstichstelle desinfizieren

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Welche Erkrankungen können durch Zecken übertragen werden?

Lyme- Borreliose

  • bakterielle Infektion
  • 10-35% der Nymphen und erwachsenen Zecken sind mit Borrelien infiziert
  • ca. 12 Stunden nach Beginn des Festsaugens werden Erreger übertragen

Anzeichen: Allgemeinbeschwerden, Müdigkeit, Kopfschmerz, Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen

  • in 50% der Fälle ensteht an der Stichstelle eine Wanderröte (Erythema migrans) → mind. münzgroße Hautrötung (kann schmerzlos oder auch juckend sein)
  • Behandlung mittels Antibiotika
  • unbehandelt können Schädigungen des Nerven- und Gelenksystems auftreten

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

  • virale Infektion
  • je nach Region bis zu 5% der Zecken infiziert
  • Virus sitzt in Speicheldrüsen → Übertragung direkt nach dem Zeckenstich
  • Infektion führt zu entzündlichen Erkrankungen von Hirnhäuten, Gehirn, Rückenmark → Hirnhautentzündung (45%), Hirnentzündung (30-40%), Hirn-Rückenmarksentzündung (15%)
  • Impfung bietet den besten Schutz (unbedingt empfohlen in Risikogebieten) → Totimpfstoff, Grundimmunisierung durch 3 aufeinanderfolgende Impfungen

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